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Die vorliegende Arbeitsreihe „Der Erste Weltkrieg“ baut auf dem Lehrmittel „Durch Geschichte zur Gegenwart“ auf. Dieses Lehrmittel aus dem Lehrmittelverlag des Kantons Zürich ist auch das offizielle Geschichtsbuch der Kantone BL und BS. Die konventionellen Arbeitsblätter beziehen sich zum grössten Teil fast wörtlich auf dieses Buch. Werden die in der Fusszeile angegebenen Seiten gelesen, so sind Schüler und Schülerinnen in der Lage, die Lücken im Text bis auf wenige Ausnahmen ausfüllen zu können. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass im Geschichtsunterricht nicht nur gelesen, sondern auch erzählt und besprochen wird, so dass auch die restlichen Lücken kein Problem mehr darstellen sollten. Ursprünglich war vorgesehen, in diese Arbeitsreihe auch Sendungen aus dem im Aufbau befindlichen WebTV einzubauen. Da die Rechte an historischem Filmmaterial nicht bei den Fernsehsendern liegen, werden aber sogar bestehende Schulfernsehsendungen nicht ins Netz gestellt. Im April 05 wird im WDR eine 5-teilige Folge zum 1. Weltkrieg ausgestrahlt. Hier ist einiges an Dokumentationsmaterial ins Netz gestellt worden (Arbeitsblätter, Linksammlung, Filmbeschreibung, Bildmaterial, usw. siehe unter
Allerdings fehlen auch hier die Filme, so dass die Idee mit dem WebTV leider begraben werden musste. Andererseits lassen sich im Netz durchaus gute Animationen finden. Einige im April 05 gültige Links finden sich auf dem Blatt WebTV. Wegen der bekanntlich relativ kurzen Halbwertszeit dieser Links ist es vernünftiger, Schüler und Schülerinnen mit gezielten Suchstrategien im Netz vertraut zu machen. So erhält man beispielsweise mit dem Begriff „Schlieffenplan“ in der Suchmaschine „Google.ch“ Auswahl „Seiten auf Deusch“ gleich mit dem 1. Treffer einen Link zum Deutschen Historischen Museum ( Die multimediale Komponente wurde zusätzlich zu den Suchaufträgen mit Übungen im Lernprogramm Revoca erreicht. Hier entstanden drei Dateien:
Zu Testzwecken, pädagogisch nicht optimal, führte ich mit meiner Klasse diese zwei Wege (konventionelle Arbeitsblätter Revoca-Übungen) nicht kombiniert, sondern im Abstand von zwei Monaten durch. Der Test zu den konventionellen Arbeitsblättern fand vor den Weihnachtsferien, der Test zu den Revoca-Übungen fand vor den Fasnachtsferien statt. Obwohl sich die beiden Tests schwierigkeitsmässig nicht direkt vergleichen lassen (Multiple-choice IST einfacher als sich die Antworten mühsam im Kopf zusammenzukratzen), lassen sich doch einige Aussagen machen. Zeitlich gesehen haben meine Schülerinnen und Schüler wesentlich länger beim Revoca-Test geübt, und das aus einem einfachen Grund: der Computer teilte ihnen nach jedem Durchgang gleich mit, welchen Prozentstand sie erreicht hatten, fragte sie gezielt die falsch beantworteten Fragen nochmals ab. Anschliessend konnten sie wieder neu beginnen, bis sie WUSSTEN, wie gut sie waren. Beim konventionellen Lernen hatten sie jeweils das Gefühl, sie wüssten es, weil sie die Blätter „angeschaut hatten“, was immer das auch heissen mag. Beim abschliessenden Feedback der Schülerinnen und Schüler kam das auch immer wieder zum Ausdruck:
der einzige negative Punkt: mit dem Computer kann ich’s nicht zuhause lernen! (Schulen, welche die Web-Version von Revoca besitzen, können ihre Schülerinnen und Schüler auch zu Hause üben lassen). Die durchwegs besseren Noten lassen sich also nicht nur auf den tieferen Schwierigkeitsgrad zurückführen, sondern auch auf das intensivere Lernen mit der Selbstkontrolle „Wo stehe ich im Moment mit meiner Leistung?“! (vgl Abschliessend lässt sich sagen, dass vor allem die Einprägungsphase am Computer für die Kids sehr intensiv und sehr individuell war. Im Rahmen von Tagesplanarbeit (Wochenplan) konnten sie so lange üben, bis sie den Stoff beherrschten. Somit hat sich der hohe Aufwand des Erstellens dieser Übungsdateien gelohnt. PS. Im Modul Geschichte der Revoca-CD’s gibt es ebenfalls 3 Übungen zu diesem Thema. Obwohl sie die gleichen Titel tragen, sind sie doch völlig unterschiedlich.
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Der Erste Weltkrieg | Thomas Minder (BL) |
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