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Leben ist Wasser ist Leben
Begegnung mit einem Fliessgewässer
Dieses Szenario schafft die Möglichkeit, dass sich SchülerInnen aus der 6. Klasse, aus der Sekundarstufe 1 und aus der Sekundarstufe 2 draussen in der Natur und drinnen am Computer Erfahrungen und Wissen über das Leben im Bach aneignen. Es ist ein sinnvoller Mix von praktischer und theoretischer Arbeit, ein Mix von Offline- und Online-Arbeit. Es werden sowohl die Gefühle, als auch das manuelle Geschick und das logische Denken angesprochen.
Dieses Szenario gibt allen SchülerInnen der beteiligten Klassen die Möglichkeit, Daten über das Internet auszutauschen. Dabei sind die oberen Stufen auf die seriöse Arbeit der unteren Stufen angewiesen und umgekehrt.
Während eines ersten Lehrausflugs erleben alle SchülerInnen den Bach draussen in der Natur. Dabei betrachten sie den Bach von der emotionalen Seite her. Sie tauschen ihre Eindrücke über das Internet mit den anderen Klassen aus. Bei einem zweiten Lehrausflug entdecken die unteren Stufen die Kleinlebewesen des Fliessgewässers. Später suchen sie gezielt nach Kleinlebewesen und lernen, diese Lebewesen in Gruppen einzuteilen. Sie lernen den Umgang mit vielen benötigten Materialien und Erkennungshilfen. Dann stellt die Sekundarstufe GIS-Kartengrundlagen, die mit Hilfe der Software von ArcView 8.3 erstellt werden, per Internet zur Verfügung, damit die unteren Stufen geeignete Standorte für die Untersuchungen der folgenden Gruppenarbeit finden. Die Gruppen arbeiten selbständig an den Standorten in der Gemeinde. Jetzt versuchen die unteren Stufen mit Hilfe der vorher erworbenen Kenntnisse die Wasserqualität des Gewässers mit Hilfe so genannter Bioindikatoren zu beurteilen. Nach der Datenübertragung an die Sekundarstufe 2 interpretieren alle Stufen ihre Ergebnisse. Je nach Interpretation wird ein Handlungsbedarf entstehen für weitere Aktivitäten.
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