Bericht der Erprobun
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Die Praxiserprobung hat am 21./22. Februar 2005 an der 3. Sek. Kriegstetten, etwas unter Zeitdruck, stattgefunden. Von Anfang an machten die Lernenden sehr motiviert mit.
Die Einstiegslektion dauerte länger als vorgesehen (ca. 60'), da die Verteilung der Aufträge doch seine Zeit brauchte.
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| Alle Dokumente standen auf der Plattform educanet2.ch zum Download zur Verfügung. Nach der Aufteilung in die Interessengruppen gingen die Lernenden sofort engagiert ans Werk.
Bei einigen gab es noch ein paar "technische" Anfangsschwierigkeiten zu überwinden, waren doch die ICT-Vorkenntnisse sehr unterschiedlich.
Obwohl im Vorfeld erwähnt, gab es Gruppen, die in ihrem Eifer das Auftragsblatt links liegen gelassen haben und sich sogleich im Internet "auf eigene Faust" auf Informationssuche gemacht haben (was positiv gesehen eigentlich für die Einstiegsvariante "offen" sprechen würde).
Die Zeit am ersten Tag (ca. 60' ICT-Einsatz) verlief für die meisten viel zu schnell. Eine Gruppe "verlor" sich kurz beim allgemeinen, heiteren Herumsurfen. Nach einem nochmaligen Hinweis auf die terminliche Zielsetzung, fand auch diese Gruppe schnell wieder auf die produktive Bahn zurück.
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Am 2. Tag gingen die Lernenden sofort sehr motiviert ans Werk. Die Arbeit mit ICT machte ihnen Spass und spornte an. Die Zeit war auch hier für die meisten sehr knapp (ca. 90' ICT-Einsatz). Eine Gruppe schaffte es gerade noch soweit, dass sie einen Präsentations-Probelauf durchführen konnte. Die anderen Präsentationen werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. |
Schlussfolgerungen und Erkenntnisse
Insgesamt gesehen war die Zeitvorgabe etwas knapp, vor allem für Lernende, deren ICT-Kenntnisse im Bereich Präsentation noch nicht so fortgeschritten sind. Vor allem wünschten die Lernenden auch mehr Zeit zur Vorbereitung des Präsentierens (Text lernen, Handling der eingesetzten Präsentationsmittel). Die aus terminlichen Gründen festgelegte Arbeit an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ist nicht sehr günstig, da sie den Lernenden praktisch verunmöglicht, ihre Präsentation zu Hause vorzubereiten
Mit einer Ausnahme (IG Tourismus) konnten die Gruppen gut mit den Arbeitsaufträgen arbeiten. Jedoch "verpassten", wie schon erwähnt, ein paar den Einstieg mit den Aufträgen. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, jeder Gruppe von Anfang an, nebst den Dokumenten in elektronischer Form, eine Druckversion beim Start abzugeben.
Für die beiden Mädchen der IG Tourismus waren die Aufträge zu wenig klar formuliert und die Links zu "offen". Dies entspricht eigentlich dem im Genderaspekt erwähnten Hinweis auf "klare und offene Aufträge".
Die Präsentation wurde als Gruppenpräsentation vor der Klasse vorgesehen. Eine Präsentation mit der "Puzzle-Methode" wäre noch zu testen, stellte aber sich höhere Anforderungen an die Lernenden im kognitiven Bereich. Andererseits würden eventuelle Hemmungen, vor der Klasse zu sprechen, damit umgangen, da dann die Schülerinnen und Schüler nur vor einer kleinen Gruppen präsentieren müssten.
Anpassungen
- Der Arbeitsauftrag "IG Tourismus" müsste noch klarer definiert werden, und es müssten gezieltere Links gefunden werden.
- Die Dokumente müssten aussagekräftiger benannt werden, z.B. "Arbeitsauftrag_IG_deza.pdf", um sich besser orientieren zu können.