Lehrplanauszüge Kt. SO
Kapitel 4, Sprache
3. Texte verstehen
...Lernende können unterschiedliche Texte - Sachtexte, Gebrauchstexte, literarische Texte - verstehend lesen und kritisch verarbeiten.
7. Wortschatz aufbauen, Bedeutungen erschliessen
...Lernende erweitern in der Arbeit an Sachen und Problemen ihren Wortschatz. Sie erwerben neue Begriffe und differenzieren zunehmend bereits erworbene Begriffe.
Sie lernen, Wortbedeutungen zu erschliessen.
Kapitel 6, Sachunterricht
1. Zeit
...Lernende wachsen in eine immer grössere soziale Umwelt hinein und erkennen den Zusammenhang zwischen Individuum und staatlicher Gemeinschaft.
... Lernende haben Kenntnis vom Wirken einiger historischer Persönlichkeiten.
2. Raum
...Lernende können räumliche Zusammenhänge mit historischen Ereignissen in Verbindung bringen. Sie können räumliche Vorstellungen in Karten, Pläne und Modelle umsetzen und sich mit Hilfe von Plänen, Karten und Modellen eine räumliche Vorstellung bilden.
...Lernende erkennen Zusammenhänge zwischen der Kultur, der Wirtschaft und den sozialen Verhältnissen einerseits und der geografischen Grundlage andererseits. ... Sie kennen die natürlichen Kräfte, welche die Landschaften geformt haben und weiter formen werden.
...Lernende erwerben geografische Begriffe, die sie zum Verständnis der behandelten Regionen und Themen brauchen.
Lehrplanauszüge Kt. BL
3. Mensch und Umwelt / 3.10 Geografie
... Bedeutung des Teilbildungsbereichs
Menschen leben in verschiedenen Lebensräumen. Frauen, Männer, Junge, Alte aus ganz verschiedenen Kulturen gestalten und verändern Landschaften und Siedlungen. Das Wachstum der Bevölkerung und die zunehmenden Ansprüche der Menschen haben zu einer intensiven Nutzung der Lebensgrundlagen und der Lebensräume geführt und damit Spannungsfelder zwischen Natur- und Kulturlandschaft erzeugt. Die Geografie untersucht die Prozesse, die den (Lebens-)Raum gestalten und verändern. Dabei ergründet sie das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt aber auch die physischen Prozesse, die Landschaften gestalten und die Menschen immer wieder zum Reagieren zwingen. Die Geografie will gegenseitige Einflüsse und Abhängigkeiten untersuchen, Veränderungen dokumentieren, Handlungsstrategien für die Zukunft entwickeln. Jugendliche sollen sich im Geografieunterricht in ihrer Lebenswelt orientieren lernen, eigene Perspektiven entwickeln und Wege zu einem respektvollen Umgang mit den Lebensgrundlagen in ihrem Lebensraum finden können. Die Entwicklung der räumlichen Orientierungsfähigkeit ist eine grundlegende Fertigkeit. Durch Erkunden und Erforschen, Informationen sammeln, verarbeiten, Situationen analysieren und mit andern vergleichen, gewinnen die Schülerinnen und Schüler ein differenzierteres Bild ihres Lebensraumes, was ihnen ermöglicht, sich lokale, regionale, nationale und internationale Abläufe und Zusammenhänge zu erschliessen und sie zu verstehen. Dabei werden sie fähig, genau zu beobachten, Fragen zu stellen, Vergleiche anzustellen, aus Interpretationen Rückschlüsse zu ziehen, eigene Wertungen vorzunehmen und kritisch zu beurteilen.
Grobziele
1. Skizzen und Reliefs bekannter Gelände erstellen, mit der entsprechenden Karte und dem Satellitenbild vergleichen; damit grundlegende Kenntnisse in der Kartenlehre erwerben und das räumliche Vorstellungsvermögen anregen und stärken
2. sich mit der Karte in bekanntem und fremdem Gelände zurechtfinden
3. räumliche Übersicht über die Erde gewinnen
15. erfahren, dass die Erde eine Geschichte und eine Zukunft hat und sich mit Erscheinungen und Prozessen der Veränderung in der Erde und an der Erdoberfläche befassen an Beispielen erarbeiten, wie und wodurch die Landschaften gestaltet und verändert werden
16. sich informieren, wie Naturkräfte den (eigenen) Lebensraum gefährden und wie sich Menschen hier und anderswo gegen Naturgefahren schützen
19. erkennen, wie Menschen von den natürlichen Grundlagen abhängig sind und sich ihren Lebensräumen anpassen oder sie für ihre Bedürfnisse umgestalten
21. die Problematik der Länder des Südens erkennen, sich Merkmale von Wirtschaftsräumen beschaffen, betrachten, systematisieren und vergleichen, Gegensätze erkennen und einfache Zusammenhänge Verstehen
1. Sprachen / 1.01.1 Deutsch
... Bedeutung des Teilbildungsbereichs
Die deutsche Sprache ist unser wichtigstes Mittel der Verständigung und des Denkens. Sie bildet die Grundlage unserer Kultur und eröffnet den Jugendlichen durch eine breite Auswahl von Themen, entsprechendem Lesestoff, auditiven, visuellen und audiovisuellen Medien den Zugang zu Inhalten der sozialen, kulturellen und zivilisatorischen Umwelt, erweitert ihre Fantasievorstellungen und gibt ihnen Hinweise zur Gestaltung ihres Lebens und zur Bewältigung von Lebenssituationen. Die in der Primarschule aufgebauten Fertigkeiten und Kenntnisse im Hören und Sprechen, Lesen und Schreiben in der Standardsprache werden in der Sekundarschule weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen Gefühle, Vorstellungen, Gedanken, Wünsche, Wahrnehmungen, Wissen und Erkenntnisse mündlich und schriftlich differenziert zu verstehen und auszudrücken. Unterstützt wird dieser Prozess der Sprachkompetenzentwicklung durch Leseförderung und Lesemotivation. Die Lehrperson schafft in ihrer Klasse eine Atmosphäre, die der Entwicklung des freien Sprechens, der Meinungsbildung, des Argumentierens und der Empathie (Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen) förderlich ist und die Schülerinnen und Schüler bewusst erleben lässt, dass der Sprachgebrauch von ihnen Verantwortung erfordert, weil Sprache immer auch etwas bewirkt. Die Selbstständigkeit im Verfassen von Texten wird gezielt aufgebaut und weiterentwickelt. Dabei erleben die Schülerinnen und Schüler das Schreiben als einen kreativen Prozess. Grammatik und Rechtschreibung haben dienende Funktion, fördern das bewusste Erkennen der Sprachstruktur und die Sprachkompetenz. Da in allen Bildungsbereichen mit der Sprache und an der Sprache gearbeitet wird, muss Sprachfähigkeit in allen Teilbildungsbereichen und in jeder Unterrichtssituation gefördert werden. Der Deutschunterricht ist für einen beachtlichen Teil der Lernenden kein muttersprachlicher Unterricht. Die Sprachkompetenz der Jugendlichen nichtdeutscher Muttersprache wird spezifisch gefördert und beurteilt. Der Deutschunterricht für neu zugezogene fremdsprachige Schülerinnen und Schüler (Deutsch als Zweitsprache) hat zum Ziel, den möglichst raschen Anschluss an den regulären Klassenunterricht zu gewährleisten.
Grobziele
1.6 sich in der Hochsprache verständlich, korrekt
gegliedert, situationsangepasst und adressatengerecht artikulieren
1.8 zielgerichtete Fragen stellen und sich informieren
1.9 frei vortragen und dabei Gestaltungsmittel gezielt auswählen und anwenden sowie Körpersprache bewusst einsetzen
2.2 Fähigkeiten erlangen, Texte überfliegend, fliessend oder vertiefend zu lesen
2.3 Geschriebenem wesentliche Informationen entnehmen und dabei Methoden der Texterschliessung anwenden
2.5 schriftliche Anweisungen verstehen, ausführen und beurteilen
2.6 Nichtverstandenes aus dem Zusammenhang erschliessen, erfragen oder nachschlagen (Nutzen von Informationsquellen)
2.10 Informationen verschiedenen Medien entnehmen, verarbeiten und interpretieren
Lernziele ICT-spezifisch
- Die Lernenden können im Internet zu einem bestimmten Thema recherchieren und relevante Informationen erkennen, verstehen und ihre Erkenntnisse in geeigneter Form für eine Präsentation umsetzen.
- Je nach Kompetenzen der Lernenden wird die Einbindung von ICT bei der Präsentation erwartet.
Präsentationstechniken/Deutsch
- Die Lernenden präsentieren nur Inhalte, welche sie auch selber verstehen und erklären können. Das heisst, sie übernehmen nur verstandene, reflektierte (Web)-Inhalte.
- Die Lernenden präsentieren selbstsicher und grösstmöglich frei, mit primärem Kontakt zum Publikum.
Allgemein
- Durch das Verfolgen von aktuellen Weltgeschehnissen entwickeln die Lernenden Interesse an geografischen, geschichtlichen, wirtschaftlichen und politischen Hintergründen und Zusammenhängen.