Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2003/2004
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DIDAKTISCHER MEHRWERT DURCH DEN EINSATZ VON ICT
Methodik/Didaktik F1

Kindergarten

Der Aufbau und der Einsatz der Module muss individuell der Kindergruppe angepasst werden. Im Kindergarten können die Module auch ohne Computereinsatz durchgeführt werden. Das Ausführen der Arbeitsblätter mit ICT stellt aber eine Bereicherung und eine andere Herausforderung dar. Zur Vertiefung können Partner- und Einzelarbeiten am Computer und real angeboten werden. Eine Werkstatt mit Elementen aus den verschiedenen Modulen dient der Überprüfung der erreichten Lernziele.

Förderung der ICT-Medienkompetenz

Im Kindergarten werden alle Kinder, auch solche, die zu Hause nicht die Möglichkeiten haben einen Computer zu benutzen, an ICT herangeführt. Sie machen einzeln und in der Gruppe erste Erfahrungen mit diesem Medium.

Das Arbeiten mit den verschiedenen Modulen ist auch ohne grosse Kenntnisse im Bereich ICT möglich. Schülerinnen und Schüler müssen nur die Grundfunktionen des Browsers kennen. Durch die Arbeit mit den verschiedenen Modulen erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse im Umgang mit dem Browser und mit internen und externen Links. Das Beschaffen von Informationen aus dem Internet sowie die Benützung des Online-Stadtplans wird geübt.

Einzelne Module weisen auf anspruchsvollere Aufgaben hin wie z.B. Dokumentation einer Exkursion, Vergleich von statistischen Werten und deren Darstellung.

Durch Vergleiche (Arbeit mit Online-Stadtplan und gedrucktem Stadtplan, virtuelle und wirkliche Exkursion) lernen die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Grenzen von ICT kennen. Schülerinnen und Schüler erleben, dass Internet und andere Quellen wertvolle Informationen zum Verständnis verschiedener Sachverhalte beitragen können, aber dass Natur und Menschen erst in der echten Begegnung mit allen Sinnen erlebbar werden.

Individualisierung

Im Kindergarten bilden die Sprach- und Begriffsförderung, sowie die Erweiterung des Wortschatzes einen wichtigen Bestandteil des Unterrichts. Dies ist vor allem in Einzelarbeit am Computer individuell förderbar.

Beim Lernen mit den verschiedenen Modulen können die Schülerinnen und Schüler ihr Lerntempo selbst bestimmen. Übungen können so oft wie notwendig wiederholt werden. Einzelne Übungen bieten Hilfestellungen an. Die Module lassen sich auch problemlos in eine Werkstattarbeit integrieren.

ICT bietet die Möglichkeit, zu Hause weiterzulernen / -arbeiten

Unter der Voraussetzung, dass die Schülerinnen und Schüler zuhause einen Computer mit Internetanschluss haben, können sie auch von zu Hause aus weiterlernen. Viele Übungen beinhalten eine Selbstkontrolle.

Es wäre auch möglich, den Inhalt der Website auf eine CD zu brennen, damit man auch ohne Internetanschluss üben kann. Selbstverständlich würden alle Verweise auf externe Seiten (z.B. zur Informationsbeschaffung) dann nicht funktionieren.

Selbstgesteuertes Lernen, Selbstkontrolle

Bei der Erarbeitung der Module wurde auf die Förderung des selbstgesteuerten Lernens geachtet. Nur was selbst erfahren wird, besitzt eine nachhaltige Wirkung. Auch wurden, wo möglich, Kontrollen bzw. Lösungen zur Selbstkontrolle eingesetzt.

Lernende erhalten Rückmeldung / der Lernfortschritt wird festgehalten

Bei der Arbeit am Computer lassen sich verschiedene Beobachtungen machen, die der Lehrperson bei der Standortbestimmung des einzelnen Kindes weitere Anhaltspunkte gibt. Durch das Ausdrucken der Arbeitsblätter können die Kinder ihren Lernprozess selbst beobachten.

Bei verschiedenen interaktiven Übungen erhalten die Lernenden unmittelbar eine Rückmeldung, ob ihre Lösung richtig oder falsch ist.

Neue Kommunikations- und Kooperationsformen

Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Einsatz neuer Kommunikations- und Kooperationsformen in den bisher erstellten Modulen nicht vorgesehen. Es ist jedoch durchaus denkbar, dass im Rahmen von 2BITS pro ein oder mehrere Module mit diesem Schwerpunkt ausgearbeitet werden.

Im Bereich der Erwachsenenbildung werden die neuen Kommunikations- und Kooperationsformen eingesetzt. Es ist vorgesehen, dass in einzelnen Kursangeboten eine Kommunikationsplattform (z. B. BSCW) genutzt wird. Dabei lernen die Kursteilnehmenden neu mit Hilfe der Kommunikationsplattform zu kommunizieren, Dokumente auszutauschen oder zu bearbeiten. Wie im Kapitel „Stufe Erwachsenenbildung“ beschrieben, wird die Kommunikationsplattform im Umsetzungsteil in die Praxis eingesetzt.

Neue Kooperationsformen

Erstrebenswert wäre eine neue Art von Kooperation unter den Lehrpersonen der verschiedenen Schulstufen. Dies müsste im Bereich der Erwachsenenbildung angeboten werden, wie im Kapitel Erwachsenenebene beschrieben ist.

ICT trägt zur methodischen Vielfalt bei

Im Kindergarten können die Module auch ohne Computereinsatz durchgeführt werden. Das Ausführen der Arbeitsblätter mit ICT stellt aber eine Bereicherung und eine andere Herausforderung dar.

Bestimmt bereichern die Angebote der Website die methodische Vielfalt und eröffnen einigen Schülerinnen und Schülern einen anderen Zugang zum Thema.

ICT hilft abstrakte Lerngegenstände zu veranschaulichen

Es hilft abstrakte Begriffe mit interaktiven Bildern zu visualisieren um sie zu verstehen und den Lerninhalt zu begreifen.

ICT erschliesst neue Zusammenhänge

Auch schon Kindergartenkinder können erfahren, in welchen Bereichen der Einsatz des Computers sinnvoll ist.


Regio Basiliensis» - Überblick | Juergen Eckerle, Markus Bäumler, Monique Blum, Katharina Bissegger, Thomas Grossenbacher (alle BS)