| Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2005/2006 www.2bits.ch | www.edubs.ch Lernen mit einem persönlichen ICT-Gerät an der Primarschule |
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Viele Vorteile: In unserem Unterrichtsszenario haben wir mit PalmZire 72 s Geräten gearbeitet. Alle Lernenden aus der Klasse besitzen leihweise ein persönliches Gerät. Allgemeine Vorteile des Palm sind: Das Gerät ist relativ preisgünstig (im Vergleich zu PC’s oder Laptops), sehr handlich, lässt sich überall mitnehmen und ist vom Funktionsumfang ideal für den Einsatz im Unterricht: Weitere Vorteile:
Einige Nachteile:
Allgemeine Nachteile in der Arbeit mit dem Palm:
Detailauswertung
Fazit:
Der Einsatz des PalmZire 72s im Unterricht ist bedingt empfehlenswert. Die Möglichkeiten sind zwar sehr vielfältig und sehr gut im Unterricht zu integrieren, aber ein Nachteil dürfte sicher sein, dass eine gewisse Einarbeitungszeit für Lernende und Lehrkraft nötig ist. Hier kommt noch dazu, dass die Lehrperson zuerst ziemlich viel an Zeit investieren muss und Einsatz (Vorbereitung), was in der heutigen Belastungssituation der Lehrkräfte schwierig ist.
Die Vielseitigkeit der multimedialen „Talente“ (Geräte wie PDA, Handheld, Smartphone, Handy, mp3-Player, ect.) ist bestechend. Der Gedanke, diese Geräte, die ja immer besser verfügbar sind, im Unterricht zu nutzen, sollte unbedingt weiterverfolgt werden. Der didaktische Mehrwert kommt bestens zur Geltung.
Bestechend ist auch, dass diese Geräte gegenüber Laptops preiswerter und mobiler sind. Aber ganz ersetzen kann der Palm einen multimediafähigen Personal Computer, auf welchem sich Bild- Videobearbeitung, grössere Office-Projekte und Lernsoftwarebasiertes Lernen immer noch effizienter gestalten lassen, nicht.
Beobachtungen der Lehrperson:
Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache. Als sie aber bald einmal gemerkt haben, dass wir mit diesem Gerät arbeiten und nicht spielen, ist die anfängliche Freude und das Ausprobieren etwas zurückgegangen. Heute beschäftigen sie sich gerne mit dem Gerät, aber einzelne haben nicht mehr die gleiche Motivation wie am Anfang.
Ein grosser Unterschied zum normalen Unterricht fällt mir auch nach 14 Wochen Arbeit mit dem Handheld immer noch auf. Wenn die Schülerinnen und Schüler klare Arbeitsaufträge für eine Einzelarbeit erhalten, dann arbeiten sie ganz still das ist manchmal fast unheimlich, da sie im normalen Unterricht unter den gleichen Voraussetzungen immer ein wenig untereinander tuscheln.
Mir ist aufgefallen, wie schnell die Schülerinnen und Schüler mit neuen Medien. zurechtkommen Da muss ich als Lehrperson mehr Aufwand betreiben, damit ich ihnen immer einen Schritt voraus bin und die Probleme, die im Laufe eines solchen Projekts auftreten, beseitigen kann.
Der Handheld ist im Verlaufe dieser 14 Wochen zu einem selbstverständlichen Arbeitsmittel geworden. Wenn wir damit nun auch noch aufs Internet könnten, z. B. über einen Bluetooth-Access-Point, so würden sich noch weitere Möglichkeiten für die Arbeit mit einem Handheld eröffnen. Da aber das Projekt schon so viele Unbekannte hatte, haben wir bisher auf die Einrichtung einer Internet-Verbindung verzichtet und werden uns diese Variante für ein anderes Projekt mit einer anderen Klasse aufsparen.
Wir haben uns in einem ersten Schritt nur auf die Grundfunktionen und einigen mitgelieferten Zusatzprogrammen beschränkt. So haben wir auch den Bereich „Anwendung von Lernsoftware“ noch nicht erforscht.
Weitere Informationen zum Projekt Handheld:
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Lernen mit einem persönlichen ICT-Gerät an der Primarschule | Nadine Stüber (SO), Thomas Strähl (SO) |
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