Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2004/2005
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Kick-off-Veranstaltung mit elektronischem Memory-Spiel zum Kennenlernen


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METHODISCH-DIDAKTISCHES VORGEHEN

a) Didaktische Analyse

Hinsichtlich der Voraussetzungen und der Lernziele unterscheidet sich die Einführung von MatchingPair ganz wesentlich von einer F2-Situation und einem Unterrichtssetting mit Schülerinnen und Schülern. Hier die Überlegungen zur Weiterbildungssituation:

In der Regel kann bei Lehrkräften von beträchtlichem Vorwissen hinsichtlich gruppendynamischer Prozesse und Lernprozessen ausgegangen werden. Das Spiel muss also nicht erst in einen pädagogischen Sinnzusammenhang gestellt werden – der leuchtet jedem Spieler und jeder Spielerin sofort ein. Im Gegenteil: Gerade in einem eher explorativen (erkundenden) Umgang mit dem Medium dürfte mancher Lehrperson die eine oder andere Erleuchtung und Idee kommen. Der Aktualitätsbezug ist unmittelbar gegeben, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen wissen, wer hinter den Namen steckt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der im Ablauf skizzierte Weg funktionieren dürfte. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Frage, ob und wie weit der Kick-off vom eigentlichen Kursthema ablenkt. Von deren Beantwortung hängt es ab, wie viel Kurszeit in das Memory-Spiel investiert wird.

Mit der Einführung in die Welt der einfachen Animationen erhalten die Lehrpersonen ein Werkzeug, welches sich (bei entsprechender Software) mit wenig Vorbereitungs- und Einführungsaufwand schnell und leicht umsetzen lässt.

Sinnvoll ist es, die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wir ja erst bei Kursbeginn erfahren, ad hoc zu berücksichtigen und die Gewichtung entsprechend anzupassen.

b) Methodisches Vorgehen

Aus dem oben Gesagten folgen gewisse Notwendigkeiten für die Planung. Neben dem obligatorischen Ausweichszenario (bei allfälligen technischen Problemen) muss die effektive Spielphase selbst, entsprechend den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern, angepasst werden. Grundsätzlich soll das Spiel als definitive, funktionierende Technik modellhaft vorgestellt und angewendet werden und nicht etwa erarbeitet und ausführlich hinterfragt werden. Es ist auch nicht das Ziel, Memorys im Kurs zu erarbeiten. Der ganze technische Aspekt wird nur angerissen und Wege zu einer selbstständigen Lösung werden lediglich aufgezeigt (Handbüchlein, Mailkontakt Herr Glatz).


Kick-off-Veranstaltung mit elektronischem Memory-Spiel zum Kennenlernen | Tobias Pflugshaupt (BL), Bernhard Schuler (BS)