Schlussfolgerungen und Erkenntnisse
1. Primarstufe:
Die für diese Unterrichtseinheit zur Verfügung stehende Zeit war eindeutig zu kurz, um die Arbeit abschliessend behandeln zu können. Anregungen der Lernenden, Ergänzun-gen zu einzelnen Posten, Korrekturen und Veränderungen konnten nicht alle nochmals erprobt werden. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war klar positiv. Die Zeit reichte nicht aus, um einen Posten aus der Sekundarstufe auszuprobieren.
2. Sekundarstufe I:
Die zur Verfügung gestellten 12 Lektionen (verteilt auf 3 Wochen) reichten aus, dass alle Lernenden das Pflichtprogramm erledigen konnten. Pro Doppellektion wurden dabei jeweils 10 Minuten für das Meta-Forum eingesetzt. Somit kann man davon ausgehen, dass auch 10 Lektionen problemlos reichen sollten. Viele Lernende konnten in der zur Verfügung gestellten Zeit sogar 2-3 Posten des Wahlprogramms in Angriff nehmen, einige waren am Schluss der Erprobung beim letzten Posten angelangt.
Im Gegensatz zur Erprobung müsste ein realer Unterrichtseinsatz wohl über eine längere Zeitspanne dauern, da sowohl von der Infrastruktur, als auch von der Stundentafel her gewisse Einschränkungen vorhanden sind. Bei weniger zur Verfügung stehenden Computern wäre es denkbar, die Werkstatt innerhalb eines Wochenplans einzusetzen.
Positiv werten wir, dass die Lernenden grösstenteils alleine und ohne Hilfe der Lehrperson an den Posten arbeiten können, hingegen gab es trotz guter Voraussetzungen der Klasse immer wieder Fragen hinsichtlich der Werkzeuge der Lernplattform.
Die Erfahrungen mit der Erprobungsklasse zeigten, dass Fussball nicht generell ein Männerthema ist. Die Vielfalt der Posten, welche zum Teil auch nur am Rande mit Fussball zu tun haben, sprechen auch Mädchen an.
Anpassungen
1. Primarstufe:
Die zur Verfügung stehende Zeit muss verlängert werden (s. Schlussfolgerungen und Erkenntnisse)
Von der Lehrperson muss bedacht werden, wie lange die Schülerinnen und Schüler am Stück am Bildschirm beschäftigt sein sollen. In meiner Erprobung war es nötig, die Arbeit am Bildschirm durch andere Aufgaben zu unterbrechen. Einige Lernende wechselten ganz natürlich von einer Arbeitsform zu einer anderen, einzelne waren sich ihrer beginnenden Müdigkeit weniger von alleine bewusst. Demnach sollte die vorliegende Unterrichtseinheit als "Lernen an Stationen" verstanden werden.
2. Sekundarstufe I:
Anpassungen an den Aufträgen wurden während der Erprobung laufend vorgenommen. Wir beschränkten uns dabei vor allem auf die Detailpflege innerhalb der einzelnen Posten. Durch das klare Konzept der Werkstatt und die Aufbereitung unter Einbezug der Lernplattform waren keine grossen Änderungen nötig.