| Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2004/2005 www.2bits.ch | www.edubs.ch ICT in der Berufswelt |
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Ausgangslage Die Schülerinnen und Schüler werden im Laufe des Schuljahres auf ihre Berufswahl vorbereitet und sollen in diesem Rahmen auch Arbeitsorte kennenlernen und sich über die berufliche Tätigkeit Gedanken machen. Um zu vermeiden, dass allzu viel Neues auf die Lernenden einstürmt, wäre es wünschenswert, wenn sie schon erste Vorerfahrungen im Umgang mit Digitalkameras resp. Videokameras mitbringen. Ziel Die Schülerinnen und Schüler besuchen Berufsleute an ihrem Arbeitsplatz und stellen der Klasse deren ICT-Tätigkeitsfeld vor. Sie benutzen bei der Vorbereitung das Internet als Informationsquelle und Powerpoint für die Präsentation der Ergebnisse. Sie werden sich dabei auch des Stellenwertes von ICT im Berufsleben bewusst. Szenario Die Klasse überlegt sich in Gruppen Berufe, in denen ICT eine wichtige Rolle spielt, und ordnen sie den gängigen Berufsfeldern zu. Unter Mithilfe der Lehrkraft wird eine exemplarische Auswahl getroffen und am Schulort entsprechende Arbeitsplätze gesucht. Die Schülerinnen und Schüler bereiten nun den Besuch dieser Arbeitsplätze vor: Mithilfe des Internets sammeln sie Informationen zu diesen Berufen, stellen Fragen für ein Interview zusammen und üben dieses ein. Nach dem Besuch des Arbeitsplatzes werden die gesammelten Informationen in einer Powerpoint-Präsentation aufbereitet und der Klasse präsentiert. Methodisch-didaktisches VorgehenAblauf Die Klasse führt in Gruppenarbeit (z.B. 3er-Gruppen) ein Brainstorming zur Frage „An welchen Arbeitsplätzen wird ICT eingesetzt und genutzt?“ durch. Anschliessend werden die Resultate dieser Arbeit im Klassenplenum vorgestellt. Als Fazit der Besprechung werden die ermittelten Beispiele in verschiedene Einsatzbereiche von ICT in der Berufswelt unterteilt. Die Schülerinnen und Schüler suchen daraufhin in denselben 3er-Gruppen zu jedem Einsatzbereich drei passende Berufe und stellen ihre Auswahl in Form einer einfachen Tabelle der Textverarbeitung auf dem Computer dar. Daraufhin überprüfen sie, ob sich in der Region der Schulgemeinde eine Firma befindet, in der solche Berufsleute arbeiten. Sie benützen dazu das Firmenverzeichnis auf der Internetseite der Wohngemeinde oder eine entsprechende Informationsquelle. Die Berufe, für die in der Region der Wohngemeinde eine Interviewmöglichkeit besteht, werden zusammengefasst. Die Lehrkraft wählt von diesen Berufen zehn aus. Es werden 2er-Gruppen gebildet und in der Klasse die Berufe zugeteilt. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die gewählten Berufe und über die Firma mit Hilfe des Internets und mit Hilfe von Berufskatalogen. Das erarbeitete Material wird anschliessend in der Klasse vorgestellt. Als Vorbereitung für den Firmenbesuch werden die Interviewfragen vorbereitet (zum Beispiel zehn Fragen in 2er-Gruppen, dann im Plenum). Die Fragen sollen für alle Berufe einheitlich sein. Jede Gruppe hat aber die Möglichkeit zusätzlich zwei berufsspezifische Fragen zum Fragenkatalog hinzuzufügen. Es folgt eine Übungsphase für die Interviews. Lehrkräfte des Schulhauses werden zum Bereich ICT befragt. (Die Fragen müssen ev. angepasst werden). Die Interviews werden mitilfe von Videokameras festgehalten, damit sie im Plenum besprochen und ausgewertet werden können. Als Hilfe dazu wird von der Lehrperson eine Kriterienliste für die Durchführung von Interviews abgegeben. Die Schülerinnen und Schüler machen selbstständig einen Termin bei den Firmen ab. Die Interviews werden in den Firmen durchgeführt und die ICT Einsatzorte mit digitalen Fotokameras festgehalten. Abschliessend werden die Resultate verglichen und besprochen. Zeitbedarf: Das ganze Szenario umfasst etwa 30 Lektionen in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen. Es ist aber durchaus denkbar, nur einzelne Sequenzen zu realisieren. Als Beispiele seien genannt:
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ICT in der Berufswelt | Daniel Hänggi (BL) und Martin Hardmeier (BS) |
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