| Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2004/2005 www.2bits.ch | www.edubs.ch Geometrie Sekundarstufe I mit ICT-unterstützten Modulen |
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Schülerinnen- und Schüler-Evaluation zur Arbeit mit „traditionellen“ und ICT-Modulen
Die Schülerinnen und Schüler machen sich anhand eines kurzen Fragebogens klar, auf welchen Kanälen und mit welchen Methoden sie selber vorzugsweise und mit dem grössten Erfolg gelernt haben. Die Fragebogen werden nach Geschlechtern ausgewertet und geben aus individueller Sicht Aufschluss über die Einschätzung von ICT-Modulen durch Mädchen und Knaben zur Erarbeitung eines mathematischen Themas. Du hast gleiche oder ähnliche Geometrieaufgaben mit Zirkel, Geodreieck und Lineal auf dem Papier und mit einem Geometrieprogramm am PC gelöst.
Die anschliessende Auswertung mittels Evaluationsbogen ergab folgende Resultate: Kommentar zur Frage „Wie hast du gelernt?“: 44 % der Schülerinnen und Schüler schätzen das Arbeiten mit dem Geometrieprogramm und 13 % der Schülerinnen und Schüler mit Zirkel und Lineal als sehr gut ein. Das Arbeiten mit dynamischen Aufgabenstellungen scheint die Schülerinnen und Schüler deutlich anzusprechen, wobei das Arbeiten mit konventionellen Mitteln nicht auf deutliche Abneigung stösst. Denn fasst man die Bewertung gut und sehr gut zusammen, so haben deutlich mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler beide Arbeitsweisen geschätzt. Die Abneigung für das Arbeiten mit Zirkel und Lineal scheint bei den Knaben deutlicher zu sein, als bei den Mädchen (siehe Tabelle links). Kommentar zur Frage „Hattest du Spass beim Arbeiten?“: Das Arbeiten mit Zirkel und Lineal wird von 30 % der Klasse nicht geschätzt und mehr als die Hälfte der Klasse hat hingegen keine abweisende Haltung diesbezüglich. Die ICT-Module werden von mehr als 80 % der Schülerinnen und Schüler bevorzugt. Das der Einsatz von ICT-Modulen im Unterricht ein Mehrwert darstellt ist hier ziemlich deutlich ersichtlich.
Kommentar zur Frage „Womit arbeitest du lieber?“: Aus dem Diagramm und der entsprechenden Tabelle oben ist Folgendes festzustellen: 13 % der Klasse (nur Knaben) arbeiten lieber mit Zirkel, Geodreieck und Lineal. Deutlich mehr als 80 % der Schülerinnen und Schüler arbeiten lieber mit dem Geometrieprogramm. Zu den 87 % gehören alle elf Schülerinnen. Die kommentierten und dynamischen Geometrieaufgaben scheinen die Mädchen besonders gut anzusprechen. Wo sind dir die folgenden Vorteile eher begegnet? Mit Zirkel, Geodreieck und Lineal
Mit dem Geometrieprogramm
Kommentar zur Frage „Wo sind dir die folgenden Vorteile eher begegnet?“: Die Zugänglichkeit zur Geometrie scheint nicht sehr stark von der Arbeitsmethode abhängig zu sein. Doch hinsichtlich der Genauigkeit beim Arbeiten, der Förderung der Zusammenarbeit, der Nachvollziehbarkeit der einzelnen Konstruktionsschritte und des einfacheren Einsatzes der Werkzeuge scheinen die kommentierten Geometrieprogramme deutliche Vorteile zu zeigen. Aus dem oben Gesagten folgt, dass inhaltliche Anpassungen noch keinen Sinn machen. Dagegen mussten wir im Lauf der Arbeit viele technische Anpassungen vornehmen. Schlussfolgerungen und Erkenntnisse Die Evaluation lässt keine allgemeingültige Aussagen zu, da sie nur mit einer Klasse bestehend aus 24 Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde. Darum verzichten wir bewusst auf eine ausführliche Formulierung von Schlussfolgerungen und Erkenntnissen. Auffällig an dieser Evaluation mit nur einer Klasse ist immerhin das sehr positive Echo, das die Arbeit mit ICT-Modulen bei den Schülerinnen und Schüler hervorgerufen hat.
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Geometrie Sekundarstufe I mit ICT-unterstützten Modulen | Christian Elsässer (BS), Walter Looser (BS) und Frédéric Merola (BL) |
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