Informatik-Kaderausbildung Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn 2003/2004
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Geometrie Sekundarstufe I mit ICT-unterstützten Modulen


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DIDAKTISCHER MEHRWERT DURCH EINSATZ VON ICT

Die ICT-Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler wird auf zwei Ebenen gefördert:

  • durch die intensive Arbeit mit einer DGS;
  • durch das Suchen von Texten und Bildern im Internet (Internet-Recherchen).

Der Lernprozess und das Lerntempo der Schülerinnen und Schüler sind durch die zahlreichen Lernhilfen und Animationen, die nach Bedarf aufgerufen und wiederholt werden können, individualisierbar.

Aus der Individualisierbarkeit und dem Werkstatt-Charakter folgt auch, dass die Schülerinnen und Schüler in diesem Szenario in hohem Mass selbstgesteuert und selbstkontrolliert lernen.

Sofern die technischen Voraussetzungen von den Schülerinnen und Schüler erfüllt werden können, ist auch das Weiterlernen und Üben zuhause möglich.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch die in vielen ICT-Modulen eingebauten Selbstkontrollen laufend Rückmeldung über ihr Wissen und Können.

Als Modulsammlung verzichtet diese Arbeit bewusst auf einen bestimmten Lernplan (Tracking); dieser soll die Lehrperson für die eigene Klasse entsprechend der Schulstufe und dem Niveau selber erstellen.

Die ICT-Module stellen schon an sich eine willkommene Erweiterung der methodischen Vielfalt dar (dies wird z.B. durch die Beliebtheit der ICT-Module bei den Schülerinnen und Schüler in unserer Praxiserprobung belegt). Die Methodenvielfalt wird zusätzlich durch die unterschiedlichen Zugänge zu den ICT-Aufgaben erweitert (entdeckend, nachvollziehend, durch Lernkontrollen repetierend).

Vor allem der dynamische Charakter der ICT-Module hilft Schülerinnen und Schüler, sich die abstrakten Lerngegenstände der Geometrie auf eine leichte Weise veranschaulichen zu können. Dies geschieht speziell durch die sichtbar gemachte korrelierte Veränderung von geometrischen Grössen in Aufgaben, die mit einer DGS erstellt und angeboten werden (Beispiel: Satz von Pythagoras – die Kathetenquadrate verändern sich im dynamischen Modell gleichzeitig in unendlicher Folge, während ihre Flächensumme im Hypotenusenquadrat sichtbar stets konstant bleibt).

Wie das „mathbu 8“, das einem Teil der Werkstatt zugrunde liegt, versuchen wir auch in den ICT-Modulen, den Schülerinnen und Schüler verschiedene Zugänge zu den Aufgaben anzubieten –  auch immer wieder den Weg des heuristischen Ausprobierens. So bauen sie sich ihr geometrisches Wissen und ihre Fertigkeit in verschiedenen Anläufen und Stufen, bis hin zum Beweis, selber auf.


Geometrie Sekundarstufe I mit ICT-unterstützten Modulen | Christian Elsässer (BS), Walter Looser (BS) und Frédéric Merola (BL)