(Lehrplanbezug zu den Lehrplänen Baselland und Baselstadt)
Bedeutung des Bildungsbereichs
Im Umgang mit Gegenständen macht das Kind von klein auf selbständig mathematische Grunderfahrungen. Es vergleicht, sortiert, beobachtet Abläufe und zählt. Aus diesen Erfahrungen entsteht ein Interesse für mathematische Zusammenhänge.
Allgemeine methodisch-didaktische Überlegungen
Die kognitive Entwicklung des Kindes wird wesentlich von den Lernvorgängen mitbestimmt, die durch Impulse aus der Umwelt hervorgerufen werden. Das Hauptziel der kognitiven Förderung im Bildungsbereich „Mathematisches Tun“ besteht darin, die Kinder zur aktiven Auseinandersetzung mit Problemen zu ermutigen und sie zu eigenständigen und kreativen Problemlösungen zu befähigen. Eine intensive Förderung der Wahrnehmungs- und Merkfähigkeit sowie der Auf- und Ausbau der Denkstrukturen sind grundlegende Voraussetzungen dafür.
Richtziel
Beziehungen und Gesetzmässigkeiten erkennen und darstellen. Die Fähigkeit, Beziehungen und Gesetzmässigkeiten zu erkennen und auf neue Situationen zu übertragen, ermöglicht, dass wir uns in neuen Situationen zurechtfinden können. Kinder nehmen zunehmend wahr, dass ihre Lebenswelt durch Gesetzmässigkeiten geprägt ist.
Grobziel
- Raumvorstellung entwickeln
- Kreis, Viereck, Dreieck, Kreuz erkennen und wiedergeben
- Mathematische Beziehungen erfahren und Gesetzmässigkeiten erkennen
Fachliteratur
Piaget, Jean 1972: Die Entwicklung des Zahlenbegriffs beim Kind Erscheinungsjahr, Stuttgart 1972, Klett Cotta.
Kothe Siegfried 1968 : Denken macht Spass - Denkspiele mit den "Logischen Blöcken" von Z.P. Dienes, Freiburg im Breisgau 1968, Herder KG,.