Bericht der Erprobung
Die Praxiserprobung erfolgte in der Zeit vom 24. Februar bis 18. März 2005 an der Sekundarschule in Sissach Niveau E, 3. Klasse.
Die Praxiserprobung erfolgte mit der Durchführung einer Semesterarbeit zum Thema „Infektionskrankheiten“. Aufträge und Anleitungen sind alle im Block „Infektionskrankheiten“ beschrieben.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich auf eine Semesterarbeit gefreut. Ihr Wunsch, eine Semesterarbeit nicht immer gegen Ende eines Semesters schreiben zu müssen, konnte ideal erfüllt werden.
1. Doppellektion:
Obwohl die Schülerinnen und Schüler bereits mehrmals ICT im Unterricht angewendet haben, war der Einstieg mit einer gründlichen Besprechung des Auftrages und der Bedingungen sowie der Termine unerlässlich.
Die Schülerinnen und Schüler brauchen klare und strukturierte Anleitungen und Tipps im Umgang mit der Zeiteinteilung. Hier kann eine wichtige Vorarbeit geleistet werden, damit die Schülerinnen und Schüler nicht in Terminnot geraten. Vor allem eine sorgfältige Planung zum Ausdrucken ist hier sinnvoll.
Nach der Besprechung waren die Schülerinnen und Schüler frei. Schnell wurden im Internet brauchbare Informationen gefunden. Schnell wurden aber auch tolle und interessante Internetadressen weitergegeben und auch an der Wandtafel allen zur Verfügung gestellt. Schwierige Texte und fachspezifische Internetbeiträge wurden schnell fallen gelassen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich problemlos trotz der grossen Auswahl der Informationen für zwei Infektionskrankheiten entscheiden.
2. und 3. Doppellektion
Die Lektionen standen ganz im Zeichen des Schreibens. Texte aus dem Internet wurden für die Dokumentation aufbereitet, vereinfacht und umgeschrieben. Einzelne Kapitel wurden mit Bildern ergänzt. Die Arbeit wurde umgestellt und das Layout nach den eigenen Wünschen angepasst.
Nach jeder Doppellektion haben viele Schülerinnen und Schüler ihr Dokument in educanet2 in ihre private Dateiablage hochgeladen. So haben sie sich die Möglichkeiten offen gehalten, auch zuhause weiterzuarbeiten und / oder die Arbeit von einer Drittperson durchlesen zu lassen.
Auch hier hat sich die Erfahrung der Schülerinnen und Schüler ausbezahlt. Mit educanet2 steht eine weitere perfekte Arbeitsplattform zur Verfügung, die bei Arbeiten über einen längeren Zeitraum und an verschiedenen Orten ideal genutzt werden kann.
4. Doppellektion
Die letzte Doppellektion wurde für viele nur noch für die Darstellung und für Anpassungen der Vorgabe gebraucht. Druckaufträge wurden über die ganzen 90 Minuten verteilt abgeschickt, so dass die Drucker und das Netzwerk nie überlastet waren.
Einige Schülerinnen und Schüler haben die Option eingelöst, zuhause arbeiten zu dürfen. Es waren vor allem jene, welche zuhause über Internet mit ADSL und gute Drucker verfügten. Die Idee mit einer Arbeitszeit zuhause hat den Schülerinnen und Schülern gefallen. In der Zeiteinteilung waren sie noch freier. Viele nutzen das Wochenende bereits für das Französischlernen oder für das Erledigen der Hausaufgaben, und waren nun sogar bereit, am Samstag oder Sonntag auch für die Semesterarbeit zu arbeiten.
Schlussfolgerungen
Der Auftrag war klar. Die Zeitvorgabe hat ausgereicht. Die genaue und detaillierte Besprechung am Anfang der Semesterarbeit ist notwendig. Die Schülerinnen und Schüler haben sich sofort zurecht gefunden und haben die geforderten Vorgaben alle erfüllt.
Die offene Arbeitsform, bei der alle ihr Tempo selbst bestimmen konnten, entspricht vollkommen dem Genderaspekt. Unabhängig ob Schülerin oder Schüler, unabhängig der unterschiedlichen Computererfahrungen auch zuhause, konnten alle nach ihren persönlichen Bedürfnissen arbeiten.
Es muss unbedingt beachtet werden, dass die Zeitvorgabe an die ICT-Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst wird. Gerade die Erfahrung mit Internet und der Suche im Internet, aber auch die Kenntnisse mit educanet2 zum Beispiel bestimmt die Arbeitsgeschwindigkeit und bestimmt somit auch die Zeitvorgabe.
Semesterarbeiten
Die folgenden vier Beispiele zeigen, wie die Schülerinnen und Schüler die Informationen Texte und Bilder in ihren Arbeiten dargestellt haben. Das Layout wurde selbst gewählt. Obwohl gerade beim Layout die Geschmäcker verschieden sind, so muss man von qualitativ guten bis perfekte Arbeiten reden. Praktisch alle Schülerinnen und Schüler haben diese Anforderungen ohne Hilfe der Lehrperson erfüllt.
Beurteilt man den Inhalt der Arbeiten, so zeigt sich mehrheitlich, dass die Schülerinnen und Schüler gute Internettexte verwendet haben. Mangelhaft war zum Teil, dass einige Textabschnitte nicht verstanden wurden. Hier ist es unabdingbar, dass die Lehrkraft ausdrücklich auf der Forderung beharrt, dass Internettexte, welche in Arbeiten verwendet werden, auch verstanden werden. Ist dies nicht der Fall, so müssen die Schülerinnen und Schüler lernen, zu komplizierte Sätze wegzulassen oder aber umzuschreiben.
| Beispiel einer Titelseite |
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Beispiel einer Darstellung von Text und Bild |
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| Beispiel einer Darstellung von Text und Bild |
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Beispiel einer Darstellung von Text und Bild |
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