(Quellen: R. Schulmeister, M. Kerres, P. Strittmatter, J. Kramis)
Förderung der ICT-Medienkompetenz
Die hier gewählte Ansatz fördert die Medienkompetenz der Teilnehmenden in hohem Masse, da sie die Online-Arbeit selber erleben, aber mit ihren Erlebnissen (ihrem Frust?) nicht allein gelassen werden. Sie können ihre Erfahrungen austauschen und so ihre mediale Handlungsfähigkeit weiter entwickeln. Der sorgfältige Aufbau des „Online-Erlebnisses“ und die Wahl nicht allzu schwerer Aufträge sollte das „Online-Erlebnis“ eigentlich positiv beeinflussen.
Individualisierung (Lernprozess, Lernziel, Lerntempo)
Das individuelle Lerntempo wird während des ersten Postenlaufs berücksichtigt, da jede Person so schnell arbeiten kann wie sie will. Durch Weglassen von Posten oder erweitertem Herumschweifen im Thema können die Lernziele individuell gewählt bzw. vertieft werden. Bei der Online-Phase ist das Arbeitstempo vollständig individuell wählbar. Das Erarbeiten der Posten sichert das Individualisieren der Lernziele.
ICT bietet die Möglichkeit, zuhause weiter zu lernen / arbeiten
Der gewählte Ansatz erzwingt die Weiterarbeit zu Hause.
Selbstgesteuertes Lernen, Selbstkontrolle
Da die Teilnehmenden sowohl den Inhalt als auch den Umfang der Posten selber bestimmen können, ist das Lernen in hohem Masse selbstgesteuert.
Wenn die Teilnehmenden ihre Posten dann zu Kontrollzwecken selber lösen, ist dadurch auch einiges an Selbstkontrolle verwirklicht.
Lernende erhalten Rückmeldung / der Lernfortschritt wird festgehalten (Tracking)
Durch die Begleitung der Online-Phase erhalten die Lernenden Rückmeldungen. Der Lernfortschritt wird durch die „hochgeladenen“ Posten sichtbar.
Wenn das nicht genügt, kann auch noch ein Journal geführt werden.
Neue Kommunikationsformen (Chat, Foren, E-Mail, Newsgroups)
Neue Kooperationsformen (z.B. BSCW)
Das gewählte Vorgehen beinhaltet das Nutzen von neuen Kommunikations- und Kooperationsformen: Educanet und Mailkontakte
ICT trägt zur methodischen Vielfalt bei
Die gewählten Methoden erweitern das Repertoire der Teilnehmenden beträchtlich:
Internet-Postenlauf, Online- Zusammenarbeit, Zusammenarbeit per E-Mail, ev. Online-Zusammenarbeit von Klassen.
ICT hilft abstrakte Lerngegenstände zu veranschaulichen
Anstelle einer langen theoretischen Erläuterung über E-Learning, können die Teilnehmenden sich direkt mit der Materie auseinandersetzen. Zudem wird der abstrakte Begriff E-Learning beispielhaft erlebt.
ICT erschliesst neue Zusammenhänge
Auf der Sachebene (Römer und Wasser) werden die Teilnehmenden auf neue Zusammenhänge stossen.
Auch auf der Kommunikationsebene werden die Teilnehmenden neue Zusammenhänge kennen lernen, wie etwa die Vor- und Nachteile von E-Learning.
ICT ermöglicht konstruktivistisches Arbeiten
Der hier gewählte Ansatz, dass die Teilnehmenden selber Posten erarbeiten, entspricht allen Anforderungen konstruktivistischen Arbeitens.
